Klima & Energie-Modell­region

Holzwelt Murau

100 % energiesouverän mit der Kraft der Natur!

Energie­vision Murau

Zukunft sichern, Lebensraum bewahren

Energiesouveränität – unser Beitrag zur Energiewende Energiesouverän zu sein bedeutet, den gesamten Energiebedarf an Wärme und Strom aus eigenen erneuerbaren Quellen erzeugen zu können, die Energieversorgung zu jedem Zeitpunkt sicherzustellen und damit von Energieimporten unabhängig zu sein. Die Klima- und Energie-Modellregion Murau ist mit ihrer Energievision ein europäisches Vorzeigemodell mit drei erklärten Zielen:

1.

Murau ist energiesouverän bei Wärme und Strom mit der Kraft der Natur – allem voran mit Wasser, Holz, Sonne und Wind.

2.

Murau schafft zusätzliche regionale Wert- schöpfung durch die Nutzung erneuer- barer Energieträger und gesteigerte Effizienz im Umgang mit Energie.

3.

Murau ist ein europäischer Energie-Leuchtturm und zeigt, wie die Energiewende gelingt!

Aktuelles

Die Klima- und Energiemodellregion Holzwelt Murau  ist ein zentrales Element zur Umsetzung der Energievision Murau, mit der bewiesen wird, dass ein nachhaltiges Energiesystem aus der Region heraus leistbar und umsetzbar ist. Das macht den Leuchtturmcharakter der KEM Holzwelt Murau aus. Aufgrund der Erfolge und Entwicklungen der letzten beiden Jahrzehnte wurde die Vision weiterentwickelt:

Murau ist energieautark bei Wärme und Strom bis 2020

Murau schafft zusätzliche regionale Wertschöpfung durch die Nutzung erneuerbarer Energieträger

Murau ist als regionaler Energie-Leuchtturm in Österreich bekannt.

Die in der Region entwickelten und umgesetzten Leuchttürme sollen nun hergezeigt und vervielfältigt werden. Im Fokus stehen dabei Energieeffizienz und die Bereitstellung von erneuerbarer Energie, um damit die Wertschöpfung in der Region zu erhöhen und über die Region hinaus ein möglichst gut vervielfältigbares Herzeige-Beispiel im Kampf gegen den Klimawandel zu werden. Mit dem Bekenntnis, dass der Energieumstieg die zentrale Chance für die Entwicklung der Region darstellt, ergibt sich die unmittelbare Ausrichtung für die aktuelle Arbeit:

E

Die KEM als Meinungsbildner und Kommunikationsplattform

E

Die KEM als Know-how Transferknoten und Multiplikator, damit Leitprojekte in die Region übertragen werden, die zu einer weiteren Stärkung der Energievision führen

E

Die KEM als Impulsgeber und Vermittler, indem Ideen und Leitprojekte in die Region getragen werden und in der Region zu den richtigen Menschen kommen

E

Die KEM als Unterstützer für Umsetzer für nachhaltige Energielösungen

Damit ergeben sich drei klare Fokussierungen für die 10 Bausteine der zweiten Periode als Klima- und Energiemodellregion:

1.

 Murau leistet einen aktiven Beitrag im Kampf gegen den Klimawandel durch den Ausbau von erneuerbaren Energien und der Umsetzung von Effizienzsteigerungsmaßnahmen im Umgang mit Energie

2.

Den Ausbau als Modellregion in Richtung einer maximal sinnvollen Energieautarkie weiter vorantreiben – denn erst die hohe Dichte an „erneuerbaren Lösungen“ schafft ein dynamisch sich verstärkendes Umfeld (erste dieser Keime sind bereits in der Region zu erkennen, die durcheine noch stärkere Einbindung der Akteure weiter gestärkt werden sollen)

3.

Erneuerbare Energie als Wirtschaftsfaktor für die Entwicklung der Region unmittelbar nutzbar machen – von der Erzeugung regionaler Energieträger, über die Umstellung von Energieanlagen bis hin zu Energieangeboten im Tourismus wird der Faktor Wirtschaftskraft aus der Energievision heraus gezielt bearbeitet (auch dazu sind bereits erste Keime spürbar, die Mut und Kraft für die weitere Entwicklung geben, weil die Menschen direkt erleben, dass über die Energievision tatsächlich eine Stärkung der wirtschaftlichen Basis möglich ist!) 

Mit der Klima- und Energiemodellregion Holzwelt Murau 2.0 wird also ganz gezielt der herausfordernde Weg angetreten, mit den Themen erneuerbare Energie und Energieeffizienz eine Trendumkehr in der regionalen Bevölkerungs- und Wirtschaftsentwicklung einzuleiten und gleichzeitig einen über die Region hinaus aktiven Beitrag im Kampf gegen den Klimawandel zu leisten. Dies soll zuerst in der Region selbst umgesetzt und in weiterer Folge konsequent für andere Regionen nutzbar gemacht werden. In der Weiterführungsphase werden dazu die notwendigen Grundlagen geschaffen, getreu dem regional tief verwurzelten Charakterzug: Tun statt reden!

Damit ist Murau auf dem Weg zu 100% Energieautarkie und 100% erneuerbarer Energie!

Die Klima- und Energie-Modellregion Murau weiter vorantreiben

„Neue politische Verhältnisse bringen neue energiepolitische Ansätze und Hoffnung für viele Initiativen, ein klimaneutrales Umfeld zu gestalten. Unabhängig davon werden die Bemühungen der Klima- und Energie- Modellregion Murau weiter vorangetrieben. Eine Initiative, drei Gewinner: Umwelt, Wirtschaft und – am wichtigsten – nachfolgende Generationen.“

Thomas Kalcher
Bürgermeister von Murau und Obmann des Gemeindebundes im Bezirk Murau

Eine starke Vision, unsere Energievision

Die Energievision Murau legte schon im letzten Jahrzehnt den Grundstein für 100 % erneuerbare Energie. Damit wurden unsere Ressourcen Sonne, Wasser, Wind und Biomasse sowie eine breite Beteiligung engagierter Akteure in den Vordergrund gestellt. Sowohl durch die massive Erhöhung des Biomasseanteils als auch durch den Ausbau der Wasserkraft konnten bis heute viele Millionen Euro an zusätzlicher regionaler Wertschöpfung erzielt werden. Auf diese Erfolge und Vorteile in unserem Bezirk gilt es aufzubauen, hin zu einem Leuchtturm und Exportland für erneuerbare Energie mit den dafür notwendigen Lösungen.

Harald Kraxner
Geschäftsführer der Holzwelt Murau

Es braucht konkrete Maßnahmen

Um die Pariser Klimaziele und auch die ambitionierten Ziele der Bundes- regierung zu erreichen, braucht es konkrete Maßnahmen zur CO2- Reduktion und zum Ausstieg aus fossilen Rohstoffen. Unsere Klima- und Energie-Modellregionen – wie Murau, eine der waldreichsten Regionen der Steiermark – setzen gezielt auf regionale Ressourcen, um ihren Weg in die CO2-Neutralität zu gehen erreichen. Wir haben die Holzwelt Murau immer als mutig und aufgeschlossen erlebt, wenn es darum ging, die Region nachhaltig in die Zukunft zu führen und gesellschaftliches Umdenken zu erwirken.

DI Ingmar Höbarth
Geschäftsführer des Klima- und Energiefonds

Dieses Projekt wird aus Mitteln des Klima- und Energiefonds gefördert und im Rahmen des Programms „Klima- und Energiemodellregionen“ durchgeführt.